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sannshine's Digitale Kunst

           Im Forum digitaler Kunst wurde über sannshine gesagt:

  "Als wären diese Dinge einmal nicht das, was man sieht und in die Hand nehmen kann, sondern so wie man ruhig davor steht und mit Liebe betrachtet, ohne sie mehr zu stupsen als nur mit einem Gedanken oder einer warmen Berührung.

So sind diese Dinge empfindsam, wie man selbst, und so werden sie ernstgenommen, haben einen eigenen Kern und ein Zentrum. Die Nähe ist genauso erwünscht wie der Abstand. Die Dinge sind nicht Dinge, sondern sie leben. Und dazu müssen sie nicht einmal belebt sein. - Genauso wie das Leben, auf den Moment bezogen, aus Dingen besteht, es mögen Hände, Arme, Körper sein, in ihrem jeweiligen Maß und Verhältnis zueinander, in ihrer Berührung. Sie sind wirklich, sie sind es selbst, tatsächlich. Deine Kunst ist eine greifbare und spürbare, genau wie die Subjekte deiner Darstellung. - keine Objekte, das würdest du nicht zugeben, denn es würde ihnen nicht gerecht...

In der Übersetzung in das digitale Medium werden da Zusammenhänge sichtbar, dieses Zu-, manchmal Gegeneinander (aber schon lieber das "Zu"). - Es werden Ströme sichtbar des Lebendigen, Energien die in Bahnen geordnet sind, die fließen sollen im Sinne eines Guten. - Und so lebt alles Dargestellte selbst aus diesen Energien, im Geben und Nehmen, im Austausch von Worten, die Handlungen sind. Was geschieht? Es scheint wichtig, hinzusehen, nicht erst zu interpretieren und gleich zu bewerten, denn davor steht die erkennende Wahrnehmung dessen, was ist. Die Sorge darum, daß es sich entwickelt, nicht verdorrt, weil ihm die Liebe fehlt. -

Deine Kunst lebt aus der Liebe zu diesen Dingen und ihrer Entwicklung, und wenn sie gar keine Dinge sein dürfen, vielleicht weil sie unscheinbar sind, und nicht die Chancen haben, dann hebst du sie ans Licht und läßt sie wachsen, indem du sie erkennst. Es harmoniert ganz wunderbar mit deinem Beruf, der junge Menschen hütet und verteidigt, in ihrem eigenen Anspruch gegenüber einer Welt, die ihnen nicht immer gerecht werden kann. - So gut es geht, und mit deinem Einsatz sorgst du eben dafür. Es ist eine Aufgabe, eine von denen die wirklich wichtig sind, in der Kunst wie im Leben."

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